Campus Christophorus Jugendwerk Oberrimsingen
2. Mai 2018
CARITAS- KINDER- UND JUGENDHEIM RHEINE – WOHNGRUPPE IMPULS
20. Oktober 2017
Nur wenn ich immer wieser neu aufbreche sammle ich neue Erfahrungen

DON BOSCO JUGENDWERK BAMBERG

Unsere Jakobsweg: Elbing nach Dörfleins (Oberfrangen) | Deutschland
 

INFOS

EINRICHTUNG
Don Bosco Jugendwerk Bamberg

TEILNEHMERKREIS
12 Mitarbeiter | Leitungsteam + 2 Hunde

DATUM
24.4.2018

LAND
Deutschland

STRECKE
Ebing – Baunach – Dörfleins (Oberfranken)

KILOMETER
13 KM

FORTBEWEGUNGSART
zu Fuß

 

UNSER CREDO

Nur wenn ich immer wieder neu aufbreche, sammle ich neue Erfahrungen...

 
 
 

UNSERE ERFAHRUNG

Nur wenn ich immer wieder neu aufbreche, sammle ich neue Erfahrungen. Ich muss mich aufmachen, gewohnte Lebens-bedingungen verlassen und mich öffnen für Neues, denn Erfahrung ist nicht das, was dir passiert, sie ist vielmehr das, was Du mit dem tust, was Dir passiert ist.

Mit diesem Gedanken starteten wir unseren Pilgertag in Ebing, um Abstand zu bekommen zu dem Alltag, der uns spätestens am Folgetag wieder aufnimmt. Es ist die Frage, ob wir genauso in den Alltag zurückkehren, wie wir aus ihm weggegangen sind.
Am meisten wird uns wohl der Impuls von Pater Blüml auf dem Kreuzberg in Erinnerung bleiben. Hierzu hatten wir die Aufgabe auf dem Weg einen noch frischen Ast zu finden und mitzunehmen.

„Ich bin davon ausgegangen, dass der Stab uns bzw. unser Leben darstellt. Zu einem spannenden Leben gehört auch, dass wir selber unter Spannung stehen. Auch im zwischenmenschlichen Bereich und im Kontakt mit unseren Kids erfahren wir, dass wir uns gegenseitig unter Spannung setzen, dass andere oder wir testen: „Wie weit kann ich gehen?“
Dieses „unter Spannung stehen“ gehört zum Leben dazu und macht es spannend, wenn nicht immer die gleiche Situation/Person uns herausfordert. Gefahr: Wir, können uns nicht mehr entspannen - werden verkrümmt, werden dünnhäutig.
Wir selber und die meisten unserer Jugendlichen und Kindern haben es schon erlebt, dass sie unter so einer Belastung einen seelischen oder körperlichen „Knax“ bekommen haben.
Manchmal geht der Bruch ins Mark. Das Innerste des Menschen wird sichtbar. Er kann sich nicht mehr verstellen.
In diesen Situationen ist es gut jemand zu haben, der so etwas selber schon erlebt hat. Jemand, der Sein Innerstes auch schon angesehen hat und der bereit ist aus seiner Erfahrung heraus, mit dem Betroffenen den Bruch anzusehen und auszuhalten.
Dieses Anschauen, Hinhalten der Bruchstellen des Lebens, kann in manchen Situationen zur Stütze werden. Es entsteht ein Kreuz.
Wenn wir das Kreuz anschauen, dann sehen wir, dass sich dort die Horizontale (das Zwischenmenschliche) mit der Vertikale, (der Beziehung vom Himmlischen mit dem Irdischen also das Transzendente) kreuzt.
Als Christen erleben wir, dass Jesus dieses menschliche Leben mit seinen Herausforderungen durchgemacht hat und zu Bruch gegangen ist. Er ist zerbrochen an der Bosheit, an der Unmenschlichkeit von Menschen, die sich von ihm herausgefordert – in Frage gestellt fühlten. Aber sein Leben hatte Sinn und er konnte anderen Mut machen ihr eigenes Leben, ihre Kraft in den Dienst der guten Sache zu stellen.
In der Auferstehung Jesu wird diese Zusage Gottes sichtbar, dass das scheinbare Scheitern im Einsatz für das Gute nicht das Letzte ist. Diese Zusage ist unsere Hoffnung.

Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht. Diese Zusage soll uns Mut machen, Herausforderungen anzunehmen, selbst auf die Gefahr hin, dass wir manchmal zu scheitern drohen. Wir dürfen unseren Knax im Leben, aber auch schon unsere Anspannung immer wieder vor Gott bringen, um bei ihm zu entspannen im Gebet.
 

UNSERE FOTOS

 
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