JUGENDHILFE DER CUSANUS – AACH – WEHRBORN
8. August 2019
JUGENDHILFEZENTRUM BERNHARDSHOF – GRUPPE LEONARD
17. Juni 2019
"Weit weg von zu Hause, dafür aber oft ganz nahe bei sich selbst!"

KLEINER MUCK e.V. BONN

Unser Jakobsweg: Dijon – Beaune – Chagny – Cluny
 

INFOS

EINRICHTUNG
Kleiner Mucke V. Bonn Leo-Lionni-Haus und Hip

TEILNEHMERKREIS
13 Kinder und Jugendliche der stationären Jugendhilfe
+ 4 Pädagogen

DATUM
18.08. – 25.08.2019

LAND
Frankreich

STRECKE
Dijon – Beaune – Chagny – Cluny

KILOMETER
130 KM

FORTBEWEGUNGSART
zu Fuß

 

UNSER CREDO

Wenn alle zusammenhalten, kommt der Erfolg von ganz allein!
 
 
 

UNSERE ERFAHRUNG

1. Tag: Wir sind morgens ganz früh zu Hause losgefahren, um dann ab Dijon den Pilgerweg weiter zu gehen. Wir haben in der Kirche von Dijon einen Pilgerstempel bekommen. Der Mann konnte uns überhaupt nicht verstehen, aber als er unseren Pilgerpass gesehen hat wusste er gleich was wir wollen. Als wir alle unsere Pässe herausholten machte er große Augen. Der Tag nach der Anfahrt und dann noch einen Teil zu gehen war sehr anstrengend, aber wir haben zusammengehalten. Abends gab es leckeres Essen. Wir haben alle an einer langen Tafel zusammengesessen.

2. Tag: Heute sind wir von dem Hotel aus 20 km bis in die Stadt St. Georges gepilgert. Für mich war es sehr anstrengend, da ich dieses Jahr zum ersten Mal dabei war. An einigen Stellen hatte ich das Gefühl nicht mehr weiter zu können und aufzugeben. Die Kinder und Betreuer haben es immer wieder geschafft mich zu überreden weiter zu gehen und nicht aufzugeben. Als wir dann in St. Georges angekommen sind war ich sehr fertig und hatte das Gefühl, dass meine Füße kaputt sind. Ich war aber richtig stolz auf mich, weil ich meine Grenzen überwunden habe und trotzdem weitergegangen bin. Am Abend gab es Pommes Frites und Chicken Nuggets. Hmmm, das war sehr lecker! Nach dem Zähneputzen haben wir uns fürs Bett fertiggemacht. Ich konnte auch nicht mehr und habe so richtig gut geschlafen.

3. Tag: Morgens mussten wir leider wieder die Zimmer räumen. Die Pilgerherberge war sehr schön. Nach dem Frühstück sind wir weiter nach Beaune durch ganz viele Berge gepilgert. Wir hatten 17 km zu laufen. Einmal haben wir uns verlaufen und mussten mitten durch einen dichten grünen Wald laufen. Ich fand es gut, dass wir hier so viel entdecken konnten. Die Bäume sahen hier anders aus. Ich hatte das Gefühl in einem Zauberwald zu stehen. Nachmittags wurde es dann mal kurz ganz schön kalt und windig. Wir mussten alle unsere Regenjacken anziehen. Nachmittags sind wir dann in der Herberge angekommen. Die Erwachsenen hatten hier Probleme wegen der Reservierung. Zum Glück haben wir dann aber noch unsere Zimmer bekommen. Abends gab es in einem richtig schicken Restaurant die leckerste Pizza überhaupt.

4. Tag: Heute sind wir von Beaune nach Chagny gepilgert. Das war mit 23 km die längste Strecke diese Woche und ging durch Weinberge, Felder und an einem Fluss entlang. Heute war es ganz schön warm. Als wir in der Unterkunft angekommen sind, haben die Betreuer schnell die Busse geholt. Dann ging es noch mal schnell in ein Schwimmbad. Das hat richtig Spaß gemacht. Wir konnten hier noch einmal richtig toben und haben uns die ganze Zeit getaucht und geschubst. Abends haben wir in einem Gewölbekeller an einer langen Tafel gegessen. Es gab Boef mit Salat.

5. Tag: Heute waren wir im Supermarkt und haben eingekauft. Wir haben den ganzen Abend davon gegessen. Bis nach Jambles sind wir durch ganz viele Weinberge gegangen. Wir mussten über viele Berge. Das Essen abends war lecker und ich habe mich auf mein Bett gefreut. Meine Beine und Füße haben richtig wehgetan.

6. Tag: Heute war der letzte Tag. Endlich geschafft! Wir haben in einer Kirche in Cluny einen Pilgerstempel bekommen. Das Pilgern war richtig anstrengend, aber wir haben immer zusammengehalten.  Am Abend waren wir im Schwimmbad.  Es war heute sehr heiß, da hat das Schwimmen uns richtig gut getan. Abends waren wir Pizza essen.

7. Tag: Heute sind wir alle wieder nach Hause gefahren. Vorher haben wir unsere Sachen alle verpackt und noch mal schön gefrühstückt. Wir sind über 7 Stunden gefahren. Unterwegs haben wir mit unseren Mediengeräten gespielt oder Musik gehört. Wir hatten aber auch Zeit uns über die Freizeit zu unterhalten.  Mir haben die Tage in Frankreich gut gefallen. Ich wurde immer aufgemuntert nicht aufzugeben und es haben sich alle gut verstanden. Mir tut noch alles weh und ich freue mich auf die nächsten Tage zu Hause, aber eins muss ich noch sagen: bis nächstes Jahr!
 
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